Isolda

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Gleichgewichtstraining mit praktischem Fokus auf alltagsnahe Fertigkeiten

Furudosos Vorthyhra

Als Isolda damals mit Furudosos Vorthyhra angefangen hat, lag ihr eigentlich nur eine Sache am Herzen: dass die Kinder nicht einfach nur Wissen vorgesetzt bekommen sollten. Sie wollte einen Ort schaffen, an dem Lernen sich lebendig anfühlt—wo Fehler erlaubt sind, wo man miteinander und voneinander lernt. Ich erinnere mich gut an die ersten Tage: ein kleiner Raum, ein paar Tische, jede Menge Kinderlachen und Neugier in der Luft. Es war chaotisch und wunderbar zugleich, und alles drehte sich um die Frage: Wie kann Lernen Spaß machen und trotzdem ernst genommen werden? Im Laufe der Zeit ist aus dieser kleinen Idee ein richtiges Zentrum geworden. Aber das Herzstück blieb immer gleich: die Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt, nicht irgendein starres Curriculum. Isolda hat nie an starren Methoden festgehalten—sie probierte aus, hörte zu, passte an. Mal wurde im Kreis diskutiert, mal draußen im Park experimentiert, und manchmal haben die Schüler selbst Vorschläge gemacht, wie sie lernen wollen. Und ehrlich gesagt, das hat uns alle überrascht, wie viel Energie und Kreativität da freigesetzt wird, wenn man nicht ständig vorgibt, wie alles zu laufen hat. Die Lehrkräfte—oft selbst früher mal Teil des Zentrums—sehen sich eher als Begleiter denn als reine Wissensvermittler. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, auch mal zuzuhören, wenn jemand von seinem Wochenende erzählt anstatt stur dem Plan zu folgen. Klar, manchmal läuft nicht alles glatt, und es gibt Tage, an denen nichts klappt. Aber gerade dann merken wir, wie wichtig die menschliche Seite des Lernens ist. Fehler sind erlaubt, Fragen sowieso—und oft sind es die kleinen, unerwarteten Momente, die den größten Unterschied machen. Wer hätte gedacht, dass ein spontanes Gespräch über Lieblingsbücher mehr Begeisterung fürs Lesen entfacht als jede Pflichtlektüre?